Sonntag, 31. Januar 2016

"Der Engelsbaum" von Lucinda Riley | Rezension

Ein tragischer Unfall, eine vergessene Vergangenheit und eindrucksstarke Charaktere werden uns in „Der Engelsbaum“ von Lucinda Riley begegnen. Uns erwarten spannende Handlungen und großartige Charaktere und der gewohnt großartige Schreibstil von Lucinda Riley.

Verlag: Goldmann Seitenanzahl: 496 ISBN: 978-3-442-48135-4 Erscheinungsdatum: 08.12.2014
Originaltitel: The Angel Tree Übersetzerinnen: Sonja Hauser & Ursula Wulfekamp

Inhalt | Seit einem tragischen Unfall leidet Greta unter Amnesie. Sie erinnert sich an nichts, was in den Jahrzehnten vor ihrem Unfall passiert ist. Sie kehrt auf das Anwesen zurück, in dem sie einst gelebt hat und verbringt dort die Feiertage mit ihrem besten Freund David und ihrer Enkelin. Bei einem Spaziergang durch den großen Garten von Marchmont macht Greta eine furchtbare Entdeckung: Das Grab ihres Sohnes. Völlig verzweifelt fragt Greta sich, wie es nur dazu kommen konnte, dass sie ihren Sohn im jungen Alter von drei Jahren verloren hat. Was ist nur in der Vergangenheit passiert und wie ist dieser schreckliche Unfall, bei dem sie ihr Gedächtnis verloren hat zustande gekommen? Greta versucht die Puzzleteile zusammenzubekommen und kommt Stück für Stück der erschreckenden Wahrheit näher. 

Meinung | Mit dem Einstieg hatte ich zuerst ein wenig Probleme, weil wir zwar Greta und einige andere Charaktere kennenlernen, die später im Buch auch vorkommen, aber die Beziehungen zwischen ihnen zunächst nicht erkennbar war. Ich hab mich etwas schwer damit getan zu verstehen, wie diese Personen miteinander in Verbindung stehen. Allerdings wird das in den Rückblicken in die Vergangenheit langsam aufgeklärt.
Als ein großer Fan von Lucinda Rileys Büchern habe ich mich auch bei "Der Engelsbaum" sehr daruf gefreut wieder eine Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit lesen zu dürfen. Und ich wurde wirklich nicht enttäsucht. Die Gegenwart spielt in den 80er Jahren in einem idyllischen Anwesen in England. Wir reisen später in Gretas Vergangenheit, beginnend in der Nachkriegszeit um 1945. Von dort aus folgen wir Gretas Leben und das ihrer Kinder. Die verschiedenen Zeitebenen erstrecken sich über mehrere Kapitel, sodass es nie verwirrend wird, wann wir uns in welcher Zeit befinden. 
Der Roman erstreckt sich über knapp 500 Seiten und ich finde es erstaunlich wie viele Informationen und detailierte Charakterentwicklungen Lucinda Riley innerhalb dieser Seiten einbringt. An der einen oder anderen Stelle wurde die Handlung zwar etwas unrealistisch, aber dennoch hat es großen Spaß gemacht die Charaktere auf ihrer Lebenreise zu begleiten. Ich finde "Der Engelsbaum" sprachlich, wie auch von der Entwicklung der Charaktere und dem Handlungsverlauf sehr gelungen. 
Mit „Der Engelsbaum“ hat Lucinda Riley einen wahren Pageturner geschaffen, der von der Handlung und dem Gesamtbild einfach den richtigen Nerv getroffen hat. 

 Fazit: Sehr gut! 

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