Mittwoch, 22. April 2015

"Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer | Rezension

Klappenbroschur, 320 Seiten
ISBN 978-3-8321-9783-4 
[D] 14,99 €
Verlag: Dumont 

Ian fällt die 27. Stockwerke des Hochhauses hinunter. Während seines rasanten Falls ziehen die Stockwerke nur so an ihm vorbei. Aber was verbirgt sich hinter den vielen Fenstern? Welche Schicksale, welche Beziehungen und welche Menschen verbergen sich dahinter? Und was passiert, wenn sich die Leben dieser Menschen plötzlich kreuzen? 


Bradley Somer hat einen irrsinnig tollen Roman geschaffen, den ich in dieser Form noch nie gelesen habe. Wir erleben zunächst die vielen einzelnen Geschichten der Bewohner und dürfen hinter die Fassade des Hochhauses in der Roxy Street blicken. Wir lernen teilweise skurrile Personen und deren Geschichten kennen, die wirklich nicht alltäglich sind. Die Art, wie diese einzelnen Geschichten sich miteinander verwoben haben, konnte mich sehr begeistern! Wir erleben auch ein paar Kapitel aus Ians Sicht, dessen Gedankengänge zwar meist kurz, dafür aber umso interessanter sind. Ich habe nicht erwartet, dass mich dieser Fisch und die Bewohner des Hochhauses von dem er fällt, so begeistern können. 
Die Kapitel wechseln stets zwischen den Perspektiven der Bewohner und man muss sich auf Cliffhanger am Ende eines Kapitels einstellen. Diese machten es aber umso spannender zu erfahren, wie es mit den Personen weitergeht. 

Bradley Somers humorvoller und tiefsinniger Schreibstil konnte mich sehr begeistern! Obwohl in diesem Roman einige Charaktere auftauchen hat man das Gefühl sie gut zu kennen. Die verrückten Menschen und deren turbulenten Geschichten haben es mir wirklich angetan, daher kann ich nur 5/5 Sterne geben! 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen