Dienstag, 30. Dezember 2014

"Das Leben ist (k)ein Ponyhof" von Britta Sabbag | Rezension

"Das Leben ist aus so vielen Fäden gewoben, mein Kind. Und nicht nur einer davon ist rot." -S. 104

Taschenbuch, 222 Seiten
ISBN: 978-3-404-16977-1
[D] 8,99 €

Antonia hat ein perfektes Leben - ein toller Job, für den sie hart arbeitet und ein Mann an ihrer Seite, der sie demnächst zu seiner Frau machen will. Als ihre total chaotische Mutter, Antonia plötzlich dazu verdonnert auf ihren etwas verwirrten Stiefvater Walther aufzupassen, während sie selbst in den Urlaub fährt, stellt sich Antonias Leben komplett auf den Kopf. Schließlich hat die Karrierefrau Antonia keine Zeit, sich in ihrem alten Heimatkaff autzuhalten und sich um einen alten Mann zu kümmern...






Meine Gedanken zum Buch... 

Meiner Meinung nach braucht jeder einen Walther in seinem Leben! Einen Menschen, der einem auf inspirierende Weise die Augen für die wesentlichen Dinge im Leben öffnet. Denn das tut der schrullige, aber liebenswerte Walther nicht nur einmal in diesem humorvollen Roman von Britta Sabbag! 
Mit Antonia konnte ich am Anfang nicht besonders viel anfangen. Sie war die verbissene Karrierefrau, die trotzdem ziemlich weit weg vom echten Leben wirkte. Für nichts war Zeit, Arbeit ist die Nummer eins im Leben. Als dann aber Walther ins Spiel kam begann der Roman für mich richtig ins Rollen zu kommen! Mit ihm bekam die Geschichte eine 180 Grad Wendung, mit vielen humorvollen und fast schon poetischen Sätzen Walthers. 

"Wusstet du, dass im Chinesischen die Wörter Risiko und Chance ein und dasselbe Schriftzeichen sind?" - S. 67

Antonias wirkliche Persönlichkeit kam immer mehr zum Vorschein und das machte sie für mich 100 Mal symphatischer! Auch ihr Heimatdorf mit seinen schrulligen, aber liebenswerten Bewohnern konnten mich für sich gewinnen. Auch wenn das Ende abzusehen war, hat es mir großen Spaß gemacht, von Watlher unterhalten zu werden. 

Ein humorvoller Roman, mit schrulligen und speziellen Charakteren. Zwar konnte mich das Ende nicht wirklich umhauen, dafür aber der Weg dorthin mit Walther!  




 

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