Sonntag, 26. Oktober 2014

Aller Anfang ist schwer

Hallo ihr Lieben,

lange Zeit war es etwas stiller auf meinem Blog. Das hatte aber auch einen guten Grund: Die Uni hat vor gut zwei Wochen wieder angefangen und somit auch das erste herantasten an die gewählten Kurse. Neue Gebäude mussten erkundet werden und neue Professoren genauestens unter die Lupe genommen werden. Mein Fazit: Soweit bin ich zufrieden mit meiner Kurswahl! 

Die ersten beiden Semester meines Studiums waren gefüllt mit Grundkursen, um erstmal einen Überblick über das zu bekommen was ich da eigentlich studiere. Aber jetzt im dritten Semester habe ich mehr das Gefühl im Uni-Leben angekommen zu sein. Ich fühle mich nicht mehr so verloren, wie am Anfang, als ich zum Teil keine Ahnung hatte, wovon der Professor da eigentlich seit 90 Minuten spricht.

In der ersten Woche, hatte ich ein paar Gespräche mit Erstsemestern, die mich fragten, ob es denn mit der Zeit Klick machen würde. Nach kurzem Überlegen konnte ich aus ehrlicher Überzeugung „Ja!“ sagen. Ja, alles wird einfacher, verständlicher und erschlägt einen nicht mehr so. Ja, man findet sich irgendwann zu Recht mit den Anforderungen, denen man sich stellen muss und ja, irgendwann weiß man, bei welchem Mensa-Gericht man lieber die Finger lassen sollte. Mit dieser hoffnungsvollen Frage, ob es denn leichter wird, wurde mir klar, wie ich mich noch vor einem Jahr gefühlt habe und wie sich alles im Vergleich nur zum Besten entwickelt hat. 

Natürlich hatte ich jetzt in den ersten Wochen kurze Schockmomente erlebt, in denen mir klar wurde, wie viel Arbeit auf mich zukommt und das hat mich ganz sicher nicht kalt gelassen. Aber sobald ich mir klar gemacht habe, dass mir das Fach liegt und dass ich mir aus dem Vorlesungsverzeichnis nur Kurse ausgewählt habe, hinter denen ich wirklich stehe und die mich wirklich interessieren, ist die Panik ein wenig abgesunken. Schließlich habe ich mich mal hingesetzt und mir einen richtigen Plan gemacht, wie dieses Semester am besten anzugehen ist, ohne alles wieder ewig aufzuschieben und sich dann selbst dafür zu hassen, warum man nicht schon früher angefangen hat. Ein Plan musste her! Ein Plan, wie ich Uni, Arbeit, Blog und Privatleben unter einen Hut bekomme und am Ende nicht eines davon zu kurz kommt. Ob das auch so klappt wie ich mir das jetzt vorstelle, sei mal dahingestellt, aber einfach einen Anker zu haben, an dem ich mich jetzt festhalten kann ist mir sehr wichtig und hilft mir vor lauter Aufgaben nicht die Prioritäten aus den Augen zu verlieren. Ob ich meinen Plan in einem Monat oder zwei noch immer so durchziehe, wie ich mir das jetzt vorstelle, lasse ich euch dann wissen, wenn es soweit ist;)

Uni wird nicht immer einfach sein und wird einen das ein oder andere Mal an den Rand der Verzweiflung bringen. Aber man sollte sich vor Augen haben, das man doch eigentlich dieses Fach studieren wollte, weil es einen interessiert, Spaß macht und fasziniert. 
Irgendwann wird es dann schon Klick machen!  

Kommentare:

  1. Ja, ungefähr so ging es mir auch - ich bin ja auch gerade im dritten Semester angekommen. Bei mir kommt bisher immer "Arbeit" zu kurz, zumal der Blog mit jedem Monat irgendwie mehr Arbeit macht habe ich das Gefühl - demnach verschlingen Uni, Blog und Privatleben (=Freund & Freunde) eigentlich alle meine Zeit.

    Aber ich habe das Gefühl dieses Semester alles besser hinzubekommen. Bis auf zwei Kurse finde ich alle richtig gut und bin auch motiviert, etwas dafür zu machen :)

    Ich wünsche dir mit deinem Plan viel Erfolg und bin gespannt ob das so klappt :)

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  2. Hey, ich bin jetzt schon im 7. Semester und bin erst so im 4. Semester 'richtig' angekommen, dann war ich im Auslandssemester und dann wars merkwürdig wieder in Deutschland zu sein^^.
    Das Ende vom Lied, ich bin dieses Semester motiviert mein Studium zu Ende zu bringen und dabei auch noch was zu wissen und mir nicht nur Halbwissen an zu eignen. Meine bisherigen Erfahrung beruhen aber dann doch darauf, dass man sich viel vornimmt und doch alles erst wieder kurz vor Schluss lernt oder schreibt, weil man sich doch mehr mit dem Privatleben als mit der Uni beschäftigt.
    Aber ich denke auch das es hilfreich ist so ein Plan zu machen, vielleicht sollte ich das auch mal machen.^^

    Ich wünsche dir, dass du dich gut an deinen Plan hälst und alles für dich so hinbekommst, wie du es möchtest! :)

    Lg Vanessa

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